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Heiau
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Painted Church
South Point USA
Kilauea4
Kilauea3
kilauea1
Kilauea2
Nene
Wald nahe Hilo
Aka falls park

1. Pu´uhonua o Honaunau  Nationalpark & Painted Church
2. Ka Lea (South Point USA)
3. Black Sand Beach

Blacksand Baech

4. Volcanoes Nationalpark
5. Lavafluss in den Pazific
6. Regenwald bei Hilo
7. Akaka Falls State Park

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1.Nach etwa halbstündiger Fahrt von Kailua-Kona aus erreicht man den er City of Refuge National Park (Pumhonua o Honaunau) in der Honaunau Bay.  Nach alter hawaiianischer Sitte gab es für alle Verbrecher, sogar für solche, die das Regelsystem der Kapu gebrochen hatten, einen Zufluchtsort, wo sie Schutz vor Strafverfolgung finden konnten. Wenn es ihnen gelang, diesen Ort zu erreichen, hatten sie die Chance durch einen Priester von 

ihren Missetaten freigesprochen zu werden und in die Gemeinschaft zurückkehren zu können. Der in dieser Bucht liegende Zufluchtsort ist einer der größten der hawaiianischen Inseln, und heute ein Nationalpark. vor allem für den Genuß eines wunderschönen Sonnenuntergangs bestens geeignet (geöffnet täglich von 6.00 bis 24.00 Uhr, geringe Eintrittsgebühren, Besucherzentrum geöffnet 7.30 bis 17.30 Uhr)

Nur ungefähr 10 km weiter liegt in dem kleine Ort Keokea die Painted Church welche eigentlich nach ihrem  Erbauer dem Missionar St. Benedict benannt ist. Erbaut wurde sie bereits  1875. Als  Painted Church wird sie wohl bezeichnet weil ihr Innenraum wunderschön bemalt ist. Gegenüber befindet sich ein Gemeindezentrum wo man mit etwas Glück Hawaiianer (innen) beim singen und Hula tanzen beobachten kann.

2. Weiter in Richtung Süden etwa am südlichsten Punkt des Mamalahoa Highways 11 biegt eine kleine Straße nach rechts ab, die nach fast 18 km nicht nur die Südspitze Big Islands, sondern auch den südlichsten Punkt der Vereinigten Staaten von Amerika, den Ka Lae (South Point) erreicht. Auch sollen in dieser Gegend bei der Besiedlung Hawaiis die ersten Polynesier an Land gegangen sein. Etwas weiter östlich vom Ka Lae befindet sich der Green Sand Beach.

3. Wieder zurück auf dem Highway 11, erreicht man bei Honuapo bald wieder die Küste. Eine besondere Attraktion dieses Küstenabschnittes ist der  Punaluu Beach Park (auch genannt Black Sand Beach) mit seinem schwarzen Sand. Glühende Lava floß hier ins Meer, erkältete zu großen Brocken, die dann im Laufe der Zeit durch die Meereserosion in feinen Sand verwandelt wurden.

4. Nach etwa 55 km zügiger Fahrt in die Berge hat man bei etwa 1.200 m den Scheitelpunkt der Straße, und gleichzeitig das Zentrum des Hawaii Volcanoes National Parks erreicht. Er ist die Top-Attraktion der Insel. Nirgendwo sonst auf der Welt kann man so gut und so sicher vulkanische Aktivitäten beobachten.  Der 1916 gegründete, 9200 Hektar große Nationalpark umfaßt die aktive Vulkanzone an der Ostflanke des Mauna Loa. Kernstück ist der Kilauea-Krater, in dessen ovalem Schlund mit gut 4 km Durchmesser die schwarze Lava zahlloser Eruptionen wie ein heißer Brei erstarrt ist. In dem kraternbefindet sich noch der kleinere Kilauea-Iki Krater. Die besten Aussichten in die schwarze Mondlandschaft des Kilauea bieten sich vom dem Crater Rim Drive, einer Ringstraße, die vom Visitor Center am Parkeingang rund um den Krater führt. An ihr liegen auch die interessantesten Sehenswürdigkeiten:

5.Direkt an der Küste endet die Straße vor einer meterdicken pechschwarzen erkalteten Lavaschicht, unter der teilweise weiterhin flüssiges Magma in Richtung Pazifik fließt. Von diesem Punkt aus kann man in ein paar hundert Metern Entfernung beobachten, wie die Lava sich in einer riesige Wasserdampfwolke in den Pazifik ergießt und dabei das Wasser regelrecht zum kochen bringt. Übrigens vergrößert sich dadurch die Insel jahrlich um mehrere km².

das Jaggar Museum mit Seismographen und Ausstellungen über vergangene Vulkanausbrüehe, schweflig dampfende Fumarolen, der kleinere Kilauea-Iki Krater und die ThurstonLava Tube, ein alter Lavatunnel, der heute in einem Farnenwald liegt und durch den man aufrecht gehen kann. Manchmal bekommt man dort auch eine der seltenen Nene Gänse zu sehen. Nur 15 km weiter östlich liegt der seit 1983 fast ununterbrochen aktive Puuoo-Krater, desen Lavastrom teilweise nur unterirdisch in Richtung Pazifik fliest.Diesen Küstenabschnitt erreicht man über die Chain of Craters Road. Diese Straße ist seit einem heftigen Ausbruch des Kilauea 1990 eine ca. 30 km lange Sackgasse, was man bei der Planung auch berücksichtigen sollte. Entlang dieser Straße kann man die Spuren der verschiedenen Ausbrüche sehen, und so die Urgewalt eines Vulkanausbruches erahnen.

6. Fährt man vom Volcanoes National Park weiter auf dem Highway 11 hinunter in die Ebene rund um die Inselhaupstadt Hilo, so wird die Landschaft wieder grüner. Man sieht zunehmend Baumschulen, Blumen & Obstplantagen, Anturien und Orchideenfelder, und Botanische Gärten für die das tropisch feuchte Klima dieser Inselseite ideal ist.

7. Westlich von Hilo und ziehmlich im Hinterland versteckt liegen am Ende des Highway 220 die vielleicht schönsten Wasserfälle der Insel. Zwei  über 700 ft. und 650ft. hohe, sowie viele kleinere Wasserfälle stürzen hier ins Tal. Ein über 1km langer Spazierweg führt entlang verschiedener Ausichtspunkte und ist gleichzeitig wie ein Lehrpfad angelegt der über verschiedenste botanische Gewächse (z.B. Bambus, Orchideen) informiert.

 

 

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